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Schauspiel

Das unmögliche Theater (Teil 3): Der Mörtel der Nation

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von Leon Engler

Uraufführung

Ein Loch ist da, wo etwas nicht ist. Für den Polizisten ist das unbedenklich. Für den Maulwurf eine Erinnerung. Für Suchende bildet es spirituellen Fokus. Für Skeptiker und Pessimist bedeutet es die Zukunft. Sie verkaufen es an luxemburgische Kunstberater, organisieren Besichtigungen und gründen die Loch AG, um endlich reich zu werden. Bei solchen Erfolgen kann der Staat nicht tatenlos zusehen. Während sich der Gräber unbeirrt ins Erdreich vertieft, wird das Loch im Zentrum zur skurrilen Farce einer Nation auf der Suche nach Zusammenhalt. Claudia Grönniger inszeniert die Uraufführung dieses absurden Stücks als dritten Teil der Serie DAS UNMÖGLICHE THEATER.

Die Wirklichkeit ist ein löchriger Schuh, den wir uns so nicht anziehen werden!“ (Wolfram Lotz)

Es gibt keinen Grund, bei der Wirklichkeit halt zu machen, wenn es einen Ort gibt, an dem man sie überwinden kann: Das Theater ist der Ort für Experimente, Fiktion und Fantasie. Hier ist das Unmögliche möglich! Mit der Serie DAS UNMÖGLICHE THEATER untersuchen in Cottbus lebende Theatermacher*innen das Theater und seinen Bezug zur Wirklichkeit. Mit Spiellust und Experimentierfreude entstehen Bilder, Geschichten und Diskussionen, die Unmögliches greifbar machen: Die Überwindung des Todes, den Sieg über die Angst, die perfekte Konsistenz von Kartoffelbrei.

PREMIERE Freitag, 13. März 2020 | Kammerbühne

Besetzung

Einrichtung für die Bühne Claudia Grönniger, Marian Joel Küster und Ensemble
Bühne Jana Wassong
Kostüme Claudia Grönniger, Pascale Arndtz
Dramaturgie Miriam Fehlker
Regieassistenz Romy Schwarzer
Lichtbild Sandra Pohl
Inspizienz Jana Marek
Soufflage Andrea Hauff
Darstellerin Sophie Bock
Darstellerin Sigrun Fischer
Darsteller Gunnar Golkowski
Darsteller Markus Paul
Spielleiter Amadeus Gollner
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