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Schauspiel

Der Riss (Folge 2)

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Theaterserie (Folge 2)

Uraufführung

Als Tim seine neue Freundin Marie mit nach Hause bringt, laufen seine heillos durchschnittlichen Eltern über vor Stolz. Mutter hat sogar einen Fliesenfugenstift gekauft. Und Vater seine schönste Krawatte gebügelt. Unerhört wundervolle Normalität und rosige Aussichten. Aus dem Jungen wird doch noch etwas werden. Denn die Neue sieht nicht nur umwerfend aus, sondern kann auch intelligente Sätze sagen. Nach einem freundlichen Kennenlernen bei Spritzkuchen, Filterkaffee und Jägermeister wird das junge Glück magisch zueinander hingezogen. Der folgende unbeholfene Akt hat schwerwiegende Konsequenzen. Nicht nur für die beiden Liebenden. Denn Marie und Tim sind irgendwie verwandt miteinander, auch wenn die Kreuzung der Familienlinien bereits mindestens vier Generationen zurückliegt. Durch eine Mutation zeugen sie statt eines Kindes einen Riss im Raum-Zeit-Kontinuum.

In den ersten drei Folgen von Der Riss sehen sich Marie, Tim und dessen Eltern mit fundamentalen Veränderungen der Verhältnisse konfrontiert. Einmal erzeugen sie die Umkehr der Geschlechterverhältnisse, dann katapultieren sie die elterliche Wohnung aus der Cottbuser Innenstadt direkt in den Brennpunkt sozialer und gewalttätiger Auseinandersetzungen am Rande des Kontinents …

Das Schauspiel des Staatstheaters widmet sich mit dieser Theaterserie der gesellschaftlichen Wirklichkeit – mit Witz, Spielspaß und immer hart am Zahn der Zeit. Dabei werden die Erfahrungen des Wahljahres 2019 ebenso in die Arbeit einfließen, wie Themen von aktuellem lokalen und globalen Interesse. Theater trifft Gegenwart – so unmittelbar es geht.

PREMIERE Freitag, 17. Januar 2020 | Kammerbühne

Besetzung

Regie/Kostüme Marian Joel Küster
Bühne Jana Wassong
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