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Ballett

Ein Sommernachtstraum

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Ballett von Jason Sabrou und Dirk Neumann frei nach der Komödie von William Shakespeare

Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy, Simon Boswell, Max Richter, John Williams, Mason Bates, John Adams und Giuseppe Verdi
Libretto: Michael Böhnisch
Uraufführung

SOMMERTHEATER IM HOF DER ALVENSLEBEN-KASERNE COTTBUS

In einer lauen Sommernacht ist in der Stadt Athen wie im Wäldchen nebenan die Liebe außer Rand und Band! Helena liebt Demetrius, Demetrius liebt Hermia. Hermia liebt, obwohl sie Demetrius heiraten soll, Lysander und Lysander liebt Hermia – noch. Wohingegen offenbar der Feenkönig Oberon und seine Frau Titania schon viel zu lange miteinander verheiratet sind, um sich noch lieben zu können. Nach einem erneuten Ehestreit beauftragt Oberon den Kobold Puck, einen Liebeszaubersaft zu beschaffen, mit dessen Hilfe Titania sich in die nächstbeste Kreatur verlieben soll. Wenn es sein muss, auch in einen Esel! Durch seinen Schabernack entfesselt der Kobold ein freizügiges Liebes-Verwirrspiel, das natürlich außer Kontrolle zu geraten droht …

Shakespeares SOMMERNACHTSTRAUM wurde oft als Ballett adaptiert. Die Choreografen der Cottbuser Sommertheater-Version, sind dem hiesigen Publikum wohlvertraut: Nach einem Libretto von Michael Böhnisch, der bereits für PETER PAN die Vorlage lieferte, inszenieren der Tänzer Jason Sabrou, der soeben ein Choreografie-Studium an der Palucca-Hochschule in Dresden beendete, und Ballettdirektor Dirk Neumann mit zwölf Tänzerinnen und Tänzern die phantastische Komödie. Sie nutzen dafür Felix Mendelssohn Bartholdys leichtfüßig-brillante Schauspielmusik und andere Kompositionen.

Der Hof der Alvensleben-Kaserne öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt.

Bei ungünstiger Witterung wird über den Vorstellungsbeginn erst vor Ort entschieden. Ebenso kann die Aufführung witterungsbedingt für max. 15 Minuten unterbrochen werden. Sollte eine Fortsetzung nicht möglich sein, erstattet das Staatstheater das Eintrittsgeld zurück, wenn weniger als die Hälfte der Inszenierung getanzt worden ist. Einen Wetter-Info-Flyer finden Sie nebenstehend bei ZUSATZMATERIAL.

PREMIERE Freitag, 21. Juni 2019 | Hof der Alvensleben-Kaserne Cottbus

Präsentiert von

Besetzung

Choreografie Jason Sabrou
Choreografie Dirk Neumann
Bühne Hans-Holger Schmidt
Kostüme Adriana Mortelliti
Dramaturgie Bernhard Lenort
Die Athener
Hermia Venira Welijan
Helena Andrea Masotti
Lysander Stefan Kulhawec
Demetrius Alexander Teutscher
Theseus Thomas Mietk
Hippolyta Yvonne Kirschke
Die Waldgeister
Puck Jhonatan Arias Gómez
Titania Inmaculada Marín López
Oberon Simone Zannini
Elfe Ana Đorđević
Elfe Denise Ruddock
Elfe Raffaele Scicchitano
Elfe Thomas Edward Hart
Die Handwerker
Zettel István Farkas
Handwerker Denise Ruddock
Handwerker Thomas Edward Hart
Handwerker Ana Đorđević
Rezensionen
Bewertungen

Jürgen Heinrich | Der Märkische Bote | 29.06.2019

„Direktor Dirk Neumann hat zusammen mit Jason Sabrou (einst der Dorian Gray in einer wunderbaren Cottbuser Inszenierung) eine Choreografie zur köstlichen Shakespearschen Wechselgeschichte erarbeitet. Das Libretto von Michael Böhnisch verkürzt den Klassiker auf die handlungsreichsten Bilder, und so springen, tanzen, schweben, rollen und purzeln die Figuren märchenhaft über die schöne große Bühne, dass ein jeder auf den gut gebauten Plätzen seine helle Freude hat.“

Claus Fischer | rbbKultur | 24.06.2019

„Die poetisch-verworrenen Liebesgeschichten der Protagonisten im ‚Sommernachtstraum‘, die umgeben sind von der Phantasiewelt der Elfen und Zauberwesen, dazu als irdischer Gegensatz das ganz burleske Spiel der Handwerker – all das lässt sich in der Tat sehr gut in der Form des klassischen Balletts umsetzen. Das Konzept ging auf, und das lag an den guten Vorgaben des Librettos von Michael Böhnisch […]. Beide Choreografen verstehen ihr Handwerk exzellent. […] Da waren zum Teil sehr beeindruckende Momente dabei, z.B. beim Zweikampf von Demetrius und Lysander – mit Schulterwürfen, die fast filmreif waren! Aber es gibt auch berückend schöne poetische Bilder, wenn die Elfen um die Königin Titania tanzten oder wenn Puck zum Happy-End die Liebenden ganz handfest zusammengruppiert. Also es gab vom Anfang bis zum Ende einen dramaturgischen roten Faden, und die fantasievollen choreografischen Einfälle reihten sich wie Perlen aneinander. Die Leistungen der Tänzer waren hervorragend – es fällt schwer, einzelne besonders herauszuheben. […] Fazit: Diese Ballett-Adaption von Shakespeares Sommernachtstraum unter freiem Himmel ist absolut empfehlenswert […].“

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