U
L
L

Musiktheater

Fidelio

F

Oper in zwei Aufzügen von Ludwig van Beethoven

Text von Josef Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Friedrich Treitschke
Konzertante Aufführung zum Beethoven-Jahr

Dass Beethoven sich für die Ideale der französischen Revolution einsetzte, für Menschenrechte und die Freiheit des Individuums, gehört untrennbar zum Bild dieses Komponisten, wie es sich im Lauf der Geschichte entwickelt hat. In Fidelio schildert Beethoven das Leben in einer totalen Institution. Die Handlung zeigt eindringlich, wie sehr es auf jeden Einzelnen ankommt, wenn es darum geht, die Würde des Menschen zu achten und rechtsstaatliche Regeln durchzusetzen. Zugleich wird deutlich, dass es Zivilcourage erfordert, sich für die Wahrung dieser Rechte zu engagieren. Leonore, die Heldin der Oper, muss massive Widerstände und Repressalien überwinden.

Unter dem Namen Fidelio spürt sie mit Ausdauer und List ihren Ehemann in einem Gefängnis auf, in dem ihn ein mächtiger Feind zu Unrecht inhaftiert hat und ermorden will. Als die Rettung im letzten Moment zu scheitern droht, kommt Leonore und ihrem Mann der Minister als Garant des Rechts zu Hilfe.

Beethovens Oper setzt der ehelichen Liebe ebenso ein Denkmal wie dem Recht des Einzelnen auf Wahrung der Gesetze und einen fairen Prozess. Mit künstlerischen Mitteln unterstützt sie Forderungen nach Standards, die nach wie vor in vielen Teilen der Welt gefährdet sind oder noch ihrer Verwirklichung harren.

PREMIERE Mittwoch, 4. März 2020 | Großes Haus

Präsentiert von

Besetzung

Musikalische Leitung Alexander Merzyn
nach oben D