U
L
L

Musiktheater

Fidelio

F

Oper in zwei Aufzügen von Ludwig van Beethoven

Text von Josef Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Friedrich Treitschke
KONZERTANTE AUFFÜHRUNG ZUM BEETHOVEN-JAHR

Dass Beethoven sich für die Ideale der französischen Revolution einsetzte, für Menschenrechte und die Freiheit des Individuums, gehört untrennbar zum Bild dieses Komponisten, wie es sich im Lauf der Geschichte entwickelt hat. In FIDELIO schildert Beethoven das Leben in einer totalen Institution. Die Handlung zeigt eindringlich, wie sehr es auf jeden Einzelnen ankommt, wenn es darum geht, die Würde des Menschen zu achten und rechtsstaatliche Regeln durchzusetzen. Zugleich wird deutlich, dass es Zivilcourage erfordert, sich für die Wahrung dieser Rechte zu engagieren. Leonore, die Heldin der Oper, muss massive Widerstände und Repressalien überwinden.

Unter dem Namen Fidelio spürt sie mit Ausdauer und List ihren Ehemann in einem Gefängnis auf, in dem ihn ein mächtiger Feind zu Unrecht inhaftiert hat und ermorden will. Als die Rettung im letzten Moment zu scheitern droht, kommt Leonore und ihrem Mann der Minister als Garant des Rechts zu Hilfe.

Beethovens Oper setzt der ehelichen Liebe ebenso ein Denkmal wie dem Recht des Einzelnen auf Wahrung der Gesetze und einen fairen Prozess. Mit künstlerischen Mitteln unterstützt sie Forderungen nach Standards, die nach wie vor in vielen Teilen der Welt gefährdet sind oder noch ihrer Verwirklichung harren.

PREMIERE Mittwoch, 4. März 2020 | Großes Haus

Präsentiert von

Besetzung

Musikalische Leitung Generalmusikdirektor Alexander Merzyn
Choreinstudierung Christian Möbius
Dramaturgie Bernhard Lenort
Musikalische Assistenz Frank Bernard
Musikalische Assistenz Christopher Cartner, Ioanna Ismyridi, Andreas Simon
Chorassistenz Christian Georgi
Leonore Eleonore Maguerre
Florestan Uwe Stickert
Marzelline Mirjam Miesterfeldt
Jaquino Hardy Brachmann
Rocco Ulrich Schneider
Don Pizarro Andreas Jäpel
Don Fernando Nils Stäfe
Erster Gefangener Matthias Bleidorn
Zweiter Gefangener Alexander Trauth
Opernchor
Sinfonischer Chor der Singakademie Cottbus e.V.
Es spielt das Philharmonische Orchester.

Hinweise

  • Dauer: ca. 2.30 Std. mit Pause
Rezensionen

Jürgen Heinrich | Der Märkische Bote | 07.03.2020

„Welch ein hochdramatisches, klanggewaltiges Finale! GMD Alexander Merzyn explodiert geradezu, sein Stab durchschneidet den Raum, die offene Hand wirft sich den Einsätzen entgegen. Alle Instrumente geben ihr Stärkstes, 105 Stimmen – eine Besucherin hat sie gezählt – erheben sich zum Freiheitsjubel.“

nach oben D