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Kammerkonzerte

Kammerkonzert 1: A la française

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Der besondere Reiz französischer Kammermusik: CLAUDE DEBUSSY schrieb mit seinen Danses sacrée et profane ein überaus beliebtes Werk für Harfe und Streicher. Dem getragenen heiligen Tanz stellte er einen beschwingteren weltlichen gegenüber. MAURICE RAVEL gelang mit seiner Introduction ein Meisterwerk der Instrumentation. In seiner Klangfülle lässt es vergessen, dass hier kein volles Orchester zu hören ist. Ravels Biograf Arbie Orenstein spürte in ihm „ein überschäumendes Gefühl der Freude“. Mit einer Sonate ist MAURICE EMMANUEL vertreten. Heutzutage werden Emmanuels Werke selbst in Frankreich kaum gespielt. Dabei war er ein bedeutender Musiktheoretiker, zu seinen Schülern gehörte Olivier Messiaen. Um JEAN-MICHEL DAMASE und JACQUES IBERT machen sich die frankophilen Musiker der Kammermusikreihe in ihren Programmen schon lange verdient. Damases Musik ist meist heiter. Wie Jacques Iberts blieb auch er immer nahe bei seinem Publikum und vermied kühne Neuerungen.

Musiker: Antje Gräupner (Harfe), Alexander Muhr (Klarinette), Ekkehard Kießling (Flöte)
und das Armonia-Quartett: Jana Jannaschk (Violine I), Anja Velea (Violine II), Uwe Jannaschk (Viola) und Dan-Constantin Velea (Violoncello)

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