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Sonderkonzerte

9. Sinfonie op. 125

Zehn Jahre vergingen, bis Beethoven nach seinem Plan von 1812, eine weitere Sinfonie (und zwar eine besonders gewichtige, in d-Moll) zu schreiben, ernstlich an die Ausarbeitung seiner „Neunten“ ging. Auch hat er schon damals über eine Schiller-Ouvertüre unter Einbeziehung der Ode „An die Freude“ nachgedacht, und die Idee, den hymnischen Text vertonen zu wollen – „und zwar jede Strophe“, „groß und erhaben“ –, zeigt, welch hohen Stellenwert Schillers Idealismus für Beethoven besaß.

In geistigem Zusammenwirken mit dem seelenverwandten Dichter schwebte dem Komponisten ein „Gesamtkunstwerk“ von höchstem, Gemeinschaft stiftenden Wert vor. Und in der Tat: In der legendär gewordenen „Neunten“ triumphiert auch jenseits des mitreißenden Chorfinales mit seiner menschenverbindenden Botschaft die sinfonische Form über alles zuvor Gehörte. Ein musikalisches Fest!

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
9. Sinfonie op. 125 für Solostimmen, Chor und Orchester

Besetzung

Solisten des Musiktheaterensembles
Opern- und Extrachor
Sinfonischer Chor der Singakademie Cottbus e.V.
Philharmonisches Orchester
Dirigent GMD Alexander Merzyn
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