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Musiktheater

Król Roger

Oper in drei Akten von Karol Szymanowski

Text von Jarosław Iwaszkiewicz
Aufführung in polnischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Im mittelalterlichen Sizilien herrscht König Roger der Zweite. Plötzlich taucht in seinem Reich ein charismatischer, schöner Hirte auf. Es heißt, er huldige einer neuen Gottheit und verführe die Menschen zu exzessivem Rausch. Auf Bitten Roxanes, der Gemahlin Rogers, widersetzt sich der König den Forderungen von Volk und Kirche, den bedrohlichen, verführerischen Jüngling hinzurichten. Er erkennt die Macht des neuen Glaubens an, von dem der Hirte erfüllt ist. Um ihm zu folgen, legt er die Zeichen seiner Herrschaft ab und begibt sich auf eine Reise ins Ungewisse, an deren Ende ihm der Jüngling in Gestalt des Gottes Dionysos erscheint. Den Morgen begrüßt Roger, innerlich verwandelt, mit einer frohen Hymne.

Ein „sizilianisches Drama“ nannte der Komponist Karol Szymanowski seine Oper KRÓL ROGER. Sie beginnt mit einer Messe: „Domine Deus“, der Herrgott wird im Stile alter Kirchenmusik angerufen. Später mischen sich arabi­sche Stilelemente in die moderne Partitur. Neues und Altes, vermeintlich Fremdes und Eigenes, verschmelzen unter der Glutsonne Siziliens und öffnen den Raum für ein großes „Mysterium“, ein Werk über Glauben, Toleranz und die eigentümliche Macht der Verwandlung im menschlichen Leben. Der junge polnische Regisseur Krystian Lada setzt dieses geheimnisvolle Stück vom Anfang des 20. Jahrhun­derts nun als Cottbuser Erstaufführung in Szene.

PREMIERE 14. Mai 2022 O Großes Haus

Präsentiert von
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Besetzung

Musikalische Leitung GMD Alexander Merzyn
Regie Krystian Lada
Bühne Didzis Jaunzems
Kostüm Bente Rolandsdotter
Video Sebastiaan Beysen
Licht Maarten Warmerdam
Choreinstudierung Christian Möbius
Einstudierung Kinderchor Norienne Olberg
Dramaturgie Patric Seibert-Wolf
Musikalische Assitenz Frank Bernard
Andreas Simon, Christopher Cartner, Gyuseong Lee
Chorassistenz Christian Georgi
Regieassistenz Johannes Oertel
Roger II Andreas Jäpel
Roxane Ketevan Chuntishvili
Edrisi Alexey Sayapin
Der Hirt N. N.
Der Erzbischof Ulrich Schneider
Diakonissin N. N.
Opernchor
Extrachor
KInder- und Jugendchor
Statisterie
Philharmonisches Orchester
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