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Musiktheater

Mazeppa

Oper in drei Akten von Pjotr I. Tschaikowski

Libretto Pjotr I. Tschaikowski und Viktor P. Burenin nach dem Gedicht „Poltava“ von Alexander S. Puschkin
Aufführung in russischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Mazeppa, der Oberbefehlshaber der ukrainischen Truppen, hält im Hause der alteingesessenen Familie Kotschubej um die Hand der Tochter Maria an. Sofort kommt es zum großen Krach: Warum sollte sich das junge Mädchen ausgerechnet für den viel älteren Mann interessieren? Doch Maria versichert standhaft ihre Liebe. Nun muss sie sich entscheiden: Geht sie mit dem charismatischen Fremden oder bleibt sie in der Dorfgemeinschaft bei ihrer Familie? Mazeppa plant unter­dessen eine Verschwörung gegen den Zaren, die alles und jeden um ihn herum in den Abgrund reißen kann…

Pjotr I. Tschaikowski beschreibt in seiner Oper den Unter­gang einer alten Welt, Krieg und Umbruch, die Angst der Bevölkerung in Krisenzeiten und die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten, die nur einem Machtgierigen wie Mazeppa offenstehen. Skrupellos nutzt der Kosakenhauptmann die Unwägbarkeiten der politischen Lage zu seinem Vorteil. Marias Hoffnung auf eine bessere Zukunft, die großen Er­wartungen der Jugend, werden bitter enttäuscht, das neue System erbt die Fehler und nie verheilten Wunden des alten. Einfühlsam beleuchtet Tschaikowski die Gefühle der ein­zelnen Figuren, die Bewegung der Massen-und schafft damit eine große gesellschaftliche Erzählung von bestechender Aktualität.

PREMIERE 25. Okt. 2020 O Großes Haus

Präsentiert von
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Besetzung

Musikalische Leitung GMD Alexander Merzyn
Regie Andrea Moses
Bühne Christian Wiehle
Kostüm Meentje Nielsen
Kostüm-Mitarbeit Clementine Pohl
Video René Liebert
Lichtdesign Reinhard Traub
Choreinstudierung Christian Möbius
Dramaturgie Michael Höppner
Dramaturgie Katharina Duda
Musikalische Assistenz Frank Bernard
Andreas Simon, Christopher Cartner, Gyuseong Lee
Chorassistenz Christian Georgi
Regieassistenz AnnaLisa Canton, Luisa Koepp
Mazeppa Andreas Jäpel
Maria Kim-Lilliam Strebel
Maria Ilona Krzywicka
Kotschubej Ulrich Schneider
Andrej Alexey Sayapin
Ljubov Gesine Forberger
Orlik Philipp Mayer
Iskra Hardy Brachmann
Betrunkener Kosak Dirk Kleinke
Tänzer, Paar Alexander Teutscher, Grace Brassard-Monahan (bis 16.1.22) dann Cristina Voce
Opernchor
Statisterie
Philharmonisches Orchester

Hinweise

  • Dauer: 2 Stunden 10 Minuten (keine Pause)
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