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Schauspiel

Mio, mein Mio

von Astrid Lindgren O Ein märchenhafter Familienabend

Bosse ist ein ganz gewöhnlicher Junge. Aber er hat keine Eltern, jedenfalls keine richtigen. Eher eine Tante und einen Onkel. Und die sind nicht besonders nett. Eines Tages erhält Bosse eine magische Nachricht, rettet einen Flaschengeist aus seinem Gefängnis und tritt eine nicht ganz gewöhnliche Reise ins Land der Ferne an. Dort begegnet er seinem Vater und endlich ist alles, wie es sein soll. Auch wenn Bosse jetzt Prinz Mio heißt, und das vielleicht schon seit Abertausenden von Jahren.

Als Mio jedoch im Wald der Dunkelheit an einem raunenden Brunnen vorbeikommt, kündet ein Trauervogel von einem schweren Auftrag für Mio: Im Land Außerhalb soll er den grausamen Ritter Kato, der Kinder raubt und Herzen in Stein verwandelt, aufhalten. Zum Glück ist er nicht allein. Im Grenzland zwischen hier und dort trifft er die Traum­stoffweberin, die mutigen Kinderseelen und den felsenspal­tenden Schwertschmied.

Ulrike Müller, in Cottbus durch ihre Inszenierung „Novecento“ bekannt, widmet sich der von Astrid Lindgren aufgeworfenen Frage, wie es einem in der Ferne wohl ergehen mag, und erzählt das kürzeste Märchen der weltberühmten Kinderbuch­autorin als eine außergewöhnliche Geschichte über das Kindsein, über die Macht der Imagination und des Träumens.

PREMIERE 11. Dezember 2020 O Großes Haus

Besetzung

Regie Ulrike Müller
Bühne Jan Lehmann
Kostüme Saskia Wunsch
Musik Hans Petith
Choreografie AnnaLisa Canton
Dramaturgie Lisa Mell
Regieassistenz Maria Tomoiagǎ
Mio/Bosse Markus Paul
Benka/Jum Jum Sophie Bock
Vater Benka/Rosengärtner/Nonno/Eno Amadeus Gollner
König/Schmied Gunnar Golkowski
Sixten/Kato Thomas Harms
Edla/Trauervogel/Späher Nicola Ruf
Lundin/Mutter Jum Jum/Späher/Weberin Lucie Luise Thiede
Stimme des Geistes N. N.
Live-Musiker auf der Bühne Hans Petith
Dietrich Petzold
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