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Philharmonische Konzerte

2. Philharmonisches Konzert

Unendliche Weltenräume

Der erste Teil des Konzerts ist unendlichen Sternenräumen gewidmet, in denen der französische Komponist Allain Gaussin den Klängen unbekannter Flugobjekte nachlauscht. Der dänische Astronom Tycho Brahe wird hier zum Aufhänger für eine vernunftgeleitete Untersuchung scheinbar unerklärbarer Phänomene in den Weiten des Alls. Mit Carl Nielsens HELIOS-OUVERTÜRE besteigen wir vorab den Wagen des griechischen Sonnengotts, dessen Strahlen Wärme und Leben spenden, jedoch auch für die Aufgeklärtheit des menschlichen Geistes stehen. Mit seinem KLAVIERKONZERT NR. 1 setzte der junge Beethoven einen entscheidenden Schritt seines kometenhaften Aufstiegs in der klavierverliebten Wiener Gesellschaft – ein Werk, das den Einfluss Mozarts nicht verleugnet, dessen Drang zum Aufbruch in neue musikalische Sphären jedoch aus jeder Note sprüht.

Die Idee zu seinen ENIGMA-VARIATIONEN kam dem Spätromantiker Edward Elgar beim Improvisieren am Klavier. Nach der ersten Skizze berichtete er: „Die Variationen haben mir Spaß gemacht, weil ich sie mit den Spitznamen einiger besonderer Freunde überschrieben habe. Es ist ein netter Einfall, und das Ergebnis wird die hinter den Kulissen amüsieren, den Hörer, der davon nichts weiß, aber auch nicht stören.“ Ein grandioses Understatement – machte das Werk Elgar doch weltbekannt!

Carl Nielsen (1865-1931)
„Helios“ – Ouvertüre für Orchester

Allain Gaussin (*1945)
„Instants d’éternité“ (Uraufführung), Auftragswerk des Staatstheater Cottbus

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur

Edward Elgar (1857-1934)
„Enigma-Variationen“

Besetzung

Klavier Nicolas Rimmer
Philharmonisches Orchester
Dirigent Johannes Zurl
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