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Philharmonische Konzerte

5. Philharmonisches Konzert 2018/2019

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Wolfgang Amadeus Mozarts (1756-1791) Schaffen ist ungeheuer vielseitig. Mozarts Ausnahmestellung als Künstler gründet in seiner Hochbegabung, in der exzellenten Förderung seines Talents durch den Vater, im direkten Umgang mit Persönlichkeiten des gesellschaftlichen Lebens und der Musikwelt von Kindheit an sowie im Mut, vorgezeichnete Wege zu verlassen. Seine Entwicklung verlief keinesfalls frei von Krisen und er rang oft hart um Lösungen für kompositorische Aufgabenstellungen. Die Haffner-Sinfonie schrieb Mozart 1782 für Sigmund Haffner zunächst als sechssätzige Serenade. Im März 1783 führte er sie erstmals als Sinfonie in vier Sätzen auf. KV 550 hingegen entstand 1788 von vornherein als viersätzige Sinfonie Nr. 40, voll hochmoderner Kompositionsverfahren und großer Ausdruckstiefe. KV 595 beendete Mozart 1791 als sein letztes Klavierkonzert. Bei der Uraufführung trat er letztmals öffentlich als Pianist auf.

Nina Šenk (*1982) war bereits des Öfteren am Staatstheater zu Gast. Sie experimentiert mit den vielfältigen, frischen Klangfarben, die neue Spieltechniken und neue Klangerzeuger bereitstellen. In der Struktur ihrer Kompositionen greift sie die musikalischen Bausteine auf, welche die lange Tradition westlicher Musik tragen, und die Architekturen, die aus ihnen errichtet wurden.

„Man irrt, wenn man denkt, dass mir meine Kunst so leicht geworden ist. Es gibt nicht leicht einen berühmten Meister in der Musik, den ich nicht fleißig, oft mehrmals, studiert hätte.“ Wolfgang Amadeus Mozart

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Haffner-Sinfonie
Klavierkonzert Nr. 27
Sinfonie Nr. 40

NINA ŠENK
Auftragswerk des Staatstheaters | Uraufführung

Im Anschluss Jazz-Session mit Markus Becker

Markus Becker (Klavier)
Philharmonisches Orchester
Dirigent: George Petrou

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