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Philharmonische Konzerte

6. Philharmonisches Konzert 2018/2019

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Zwei Konzerte mit drei Solisten, eingerahmt von zwei musikalischen Porträts der Stadt Rom: Dieser Abend ist etwas für Augen und Ohren. Zudem stellt sich mit dem Dirigenten Felix Bender ein weiterer Kandidat für die Position des Cottbuser Generalmusikdirektors vor.

Erstmals zu Gast in Cottbus ist Giuseppe Guarrera. Der in Sizilien aufgewachsene Pianist sticht hervor durch seine brillanten Darbietungen der Klaviermusik vom Barock bis in die Gegenwart. Er spielt den Solopart in Beethovens drittem Klavierkonzert, einem Werk, das Beethoven selbst sehr schätzte. Es ist das einzige Klavierkonzert, das er in einer Moll-Tonart schrieb. In diesem virtuosen Stück setzte er sich bewusst von seinen Konkurrenten ab, indem er den kompositorischen Anspruch steigerte. Er wollte sein überragendes Können als Pianist und als Komponist gleichermaßen demonstrieren.

Im Mittelpunkt des italienischen Musikschaffens im 19. Jahrhundert stand die Oper, sehr zu Lasten der Instrumentalmusik. Um 1900 setzte eine Gegenbewegung ein: Die Komponisten der „Generation 1880“, zu denen Ottorino Respighi gehörte, rückten letztere ins Zentrum ihres Interesses. Respighi knüpfte zunächst an die großen italienischen Traditionen des 17. und 18. Jahrhunderts an. Mit der sinfonischen Dichtung „Fontane di Roma“ (Brunnen Roms) brachte er 1916 ein Werk an die Öffentlichkeit, das den Geist der Orchestermusik Debussys, Strauss‘ und Rimski-Korsakows atmete und als wichtiges Beispiel für das Erstarken der italienischen Sinfonik genommen wurde. In ihm zeichnete er Stimmungsbilder von vier römischen Brunnen, „und zwar jedes Mal zu der Tageszeit, wenn ihre Eigenart am meisten mit der betreffenden Umgebung übereinstimmt oder ihre Schönheit auf den Betrachter den größten Eindruck macht“, wie Respighi anmerkte. 1924 schrieb er eine weitere sinfonische Dichtung, diesmal widmete er sich Pinien an verschiedenen Standorten innerhalb Roms. Mit „römische Feste“ (1928) rundete sich die Werkfolge zu einem dreiteiligen Zyklus.

In Sarah Nemtsovs „en face“, einem Doppelkonzert für Schlagzeug und Sprecher, begegnen sich Deutschland und Polen.

Weitere Informationen zu den „Brandenburgischen Doppelkonzerten“ dieser Spielzeit finden Sie hier.

„Die „Fontane di Roma“ werden losrauschen und mit ihren Kaskaden das Publikum überschwemmen! Hoffen wir, dass nicht zu stark gepfiffen wird!“ Ottorino Respighi

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OTTORINO RESPIGHI
Fontane di Roma
Pini di Roma

SARAH NEMTSOV
en face, Brandenburgisches Doppelkonzert, Auftragswerk des Staatstheaters | Uraufführung

LUDWIG VAN BEETHOVEN
3. Klavierkonzert

Giuseppe Guarrera (Klavier)
Philharmonisches Orchester
Dirigent: Felix Bender

Förderprogramm des Bundes „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“

Hinweise

  • Dauer: ca. 120 Min. mit Pause
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