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Ballett

Straw!nsky

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Ballette von Adriana Mortelliti, Uwe Scholz und Nils Christe mit der Musik von Igor Strawinsky

Petruschka – Ballett von Adriana Mortelliti  | Uraufführung
Piano Rag Music + Tango – Ballett von Uwe Scholz
Wir danken Scholz-Legacy für die Überlassung der Rechte.
Le Sacre du Printemps – Ballett von Nils Christe

Petruschka ist der Held des volkstümlichen russischen Puppentheaters, ein Spaßmacher. Das ursprüngliche Libretto des Balletts schilderte, wie Petruschka, die Ballerina und eine weitere Puppe auf einem Jahrmarkt lebendig werden. Petruschka verliebt sich unglücklich in die Ballerina und wird am Ende vor aller Augen von einem Nebenbuhler getötet. Den erschrockenen Zeugen der Tat demonstriert der Direktor des Puppentheaters, dass sie nur eine mit Sägespänen gefüllte Puppe gesehen haben. Heutige Choreografen entkleiden die Erzählung meist ihrer folkloristischen Züge und lassen sich von der Dynamik und Tragik der Geschichte zu packendem Tanz inspirieren.

Mit den explodierenden Rhythmen des SACRE ließ Strawinsky die in vielen Teilen neuartige ausdrucksstarke Musik zu PETRUSCHKA weit hinter sich.

Gern wird an den Skandal bei der Uraufführung erinnert, der sich bei den weiteren Vorstellungen jedoch nicht fortsetzte. Die Musik war außerordentlich ungewohnt, doch sie zog das Publikum in ihren Bann und tut dies bis heute. Der Untertitel des SACRE lautet „Bilder aus dem heidnischen Russland“ und verweist auf eine archaische Welt, in der die Wiederkehr des Frühlings und die Fruchtbarkeit der Erde durch ein Menschenopfer sichergestellt werden sollen. Die Kraft dieser fiktiven barbarischen Ära und die Wucht des russischen Frühlingsbeginns, die Strawinsky bei der Komposition gegenwärtig war, sollten nie durch die Fesseln einer traditionell erzählten Geschichte gebändigt werden. Sie regten Choreografen seit jeher an, sich voll und ganz der musikalischen Energie anzuvertrauen.

Zwischen beiden Werken blitzt ein kurzes Intermezzo auf: PIANO RAG MUSIC + TANGO, choreografiert von Uwe Scholz, dem früh verstorbenen Ballettdirektor der Leipziger Oper. Für einen Solisten und einen Pianisten schuf er ein tänzerisches Kleinod, atemberaubend artistisch und spielerisch leichtfüßig zugleich.

PREMIERE Samstag, 28. März 2020 | Großes Haus

Präsentiert von
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Besetzung

PETRUSCHKA
Choreografie/Kostüme Adriana Mortelliti
Bühne Heike Mondschein
Choreografische Assistenz Denise Ruddock
Petruschka Alyosa Forlini
Die Ballerina Emily Downs
Der Mohr Simone Zannini
Der Gaukler Stefan Kulhawec
Ensemble Venira Welijan Andrea Masotti Jhonatan Arias Gómez Mario Barcenilla Rubio
Annalisa Piccolo, Deborah Capotorto, Donna-Mae Burrows, Patrick Michael Doe, Thomas Edward Hart, Andrea Simeone, Alexander Teutscher
Es spielt das Philharmonische Orchester unter der Leitung von GMD Alexander Merzyn.
PIANO RAG MUSIC + TANGO
Choreografie/Bühne/Kostüme Uwe Scholz
Einstudierung Giovanni Di Palma
Assistenz Dirk Neumann
Tänzer Stefan Kulhawec
Am Piano Christopher Cartner
LE SACRE DU PRINTEMPS
Choreografie Nils Christe
Bühne Thomas Rupert
Kostüme/Einstudierung Annegien Sneep
Assistenz Jason Sabrou
Tänzerin Alessandra Armorina
Tänzerin Lindy Bremer
Tänzerin Donna-Mae Burrows
Tänzerin Deborah Capotorto
Tänzerin Emily Downs
Tänzerin Andrea Masotti
Tänzerin Annalisa Piccolo
Tänzerin Denise Ruddock
Tänzerin Venira Welijan
Tänzer Patrick Michael Doe
Tänzer Alyosa Forlini
Tänzer Jhonatan Arias Gómez
Tänzer Thomas Edward Hart
Tänzer Stefan Kulhawec
Tänzer Denis Piza
Tänzer Mario Barcenilla Rubio
Tänzer Andrea Simeone
Tänzer Alexander Teutscher
Tänzer Simone Zannini
Es spielt das Philharmonische Orchester unter der Leitung von GMD Alexander Merzyn.

Hinweise

  • Dauer: ca. 125 Min. mit Pausen
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