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Musiktheater

Tonfilmschlager und Schnulzen

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Ein Abend mit Heiko Walter und dem Ströbitzer Salonorchester im Swing der 20er Jahre, gut durchmischt mit UFA-Schlagern und Hits der 50er

Durch Radio und Grammophon wurde sie beliebt, bis Krieg und Rock ’n’ Roll ihr den Garaus machten. Heute erlebt sie ihre Renaissance: die Salonmusik vor und nach 1900! Nicht zuletzt Max Raabes Palast Orchester entriss sie in den vergangenen Jahren der Vergessenheit und holte sie zurück auf die großen Bühnen. Höchste Zeit also für eine Salonmusik-Renaissance in Cottbus, zumal mit der Theaterscheune Ströbitz dafür ein geradezu perfekter Ort zur Verfügung steht. Und mit dem Pianisten Frank Bernard der ideale Orchesterleiter! Das Ströbitzer Salonorchester, eine Spielvereinigung von Musikern des Philharmonischen Orchesters, präsentiert TONFILMSCHLAGER UND SCHNULZEN, unterstützt durch den Sänger, Entertainer und Conférencier Heiko Walter. Es erwartet Sie ein Abend im Swing der 20er Jahre, gut durchmischt mit UFA-Schlagern und Hits der 50er.

Es spielt das Ströbitzer Salonorchester: Anja Velea (Violine), Jana Jannaschk (Violine), Dan-Constantin Velea (Violoncello), Peter Voigt (Klarinette/Saxophon), Frank Zocher (Kontrabass) und Reinhart Wronna (Schlagzeug).

PREMIERE Samstag, 2. Mai 2015 | Theaterscheune

Besetzung

Musikalische Leitung/Klavier Frank Bernard
Sänger/Entertainer/Conférencier Heiko Walter
Es spielt das Ströbitzer Salonorchester.
Rezensionen

Ulrike Elsner | Lausitzer Rundschau | 27.05.2015

Salonmusik-Renaissance lässt Theaterscheune toben – „Tonfilmschlager und Schnulzen“ neu im Staatstheater Cottbus: „Was entsteht, wenn ein vielseitiger Bariton und spielfreudige Musiker auf einen temperamentvollen Orchesterleiter treffen, der Gassenhauer Opernchören vorzieht? Ein Abend, bei dem Publikum und Akteure eine fast magische Verbindung eingehen, aus der Unterhaltung erwächst. Der Maiabend ist perfekt für die Begegnung mit der leichten musikalischen Form, die bekanntlich schwer zu machen ist. „Tonfilmschlager und Schnulzen“, mit Frank Bernard, dem virtuosen Tausendsassa an den Tasten, bringt einem gut aufgelegten Publikum die (Wieder)Begegnung mit dem Swing der 20er-Jahre, mit UFA-Schlagern und Hits der 50er, die – so gekonnt zelebriert – ihren ganzen Charme entfalten. Allein für eine einzige Kostprobe von Heiko Walters Hans-Moser-Parodien hätte sich der Weg in die anheimelnde Ströbitzer Spielstätte gelohnt. „Im Prater blühn wieder die Bäume“ – mit dem Robert-Stolz-Song kann Walters Bariton brillieren. Die Zuschauer quittieren es mit Jubel. Und natürlich ist die „Reblaus“ der Höhepunkt dieses Abschnitts. Das Publikum singt mit.“

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