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Musiktheater

Winterzauber zum Fest

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Weihnachtsüberraschungen für die ganze Familie

Musikalisch und szenisch zusammengestellt von Carola Böhnisch und Christian Möbius

Alle Jahre wieder freuen wir uns auf das Weihnachtsfest mit seinen lieb gewordenen Ritualen. Neben Kerzenschein und dem Duft frisch gebackener Plätzchen gehört sicher auch immer wieder das weihnachtliche Singen im Familienkreis sowie ein festlicher Besuch im Cottbuser Theater zu einer wunderbaren Zeit des Genießens und Erinnerns. Gönnen Sie sich eine Auszeit von jeglicher Weihnachtshektik, lassen Sie sich verzaubern und ins Reich winterlicher Phantasien entführen.

Und wenn Sie Lust haben, können Sie gerne bei einigen Liedern mitsingen und gemeinsam mit allen Chören und dem Philharmonischen Orchester musizieren. Stimmen Sie ein in die allseits bekannten alten Weisen wie „Leise rieselt der Schnee“, „Bald nun ist Weihnachtszeit oder „Alle Jahre wieder“. Und keine Angst, die vollständigen Texte, die möglicherweise in Vergessenheit geraten sind, können Sie beim Singen mitlesen. Kommen und erleben Sie ein stimmungsvolles Weihnachten im Theater!

PREMIERE Sonntag, 3. Dezember 2017 | Großes Haus

Besetzung

Musikalische Leitung/Choreinstudierung Christian Möbius
Szenische Einrichtung Martin Schüler
Bühne Hans-Holger Schmidt
Kostüme Nicole Lorenz
Einstudierung Kinderchor Norienne Olberg
Choreografie Dirk Neumann
Choreografie Kinderballett Magdalena Werhun
Dramaturgie Dr. Carola Böhnisch
Musikalische Assistenz Frank Bernard
Musikalische Assistenz Bo-Kyoung Kim
Musikalische Assistenz Andreas Simon
Chorassistenz Christian Georgi
Regieassistenz Heidemarie Stärk
Choreografische Assistenz Denise Ruddock
Sängerin Rahel Brede
Sängerin Carola Fischer
Sängerin Gesine Forberger
Sängerin Mirjam Miesterfeldt
Sänger Hardy Brachmann
Sänger Christian Henneberg
Sänger Ulrich Schneider
Sänger Nils Stäfe
Sänger Heiko Walter
Sänger Jens Klaus Wilde
Sänger Ingo Witzke
An der Orgel Christian Georgi
Am Flügel Ana Maria Lupu
Ballettensemble des Staatstheaters
Kinder der Ballettschule Werhun
Opernchor des Staatstheaters
Kinder- und Jugendchor des Staatstheaters
Singakademie Cottbus e.V.
Es spielt das Philharmonische Orchester.

Hinweise

  • Dauer: ca. 2:25 Std. mit Pause
Bewertungen
Rezensionen

Charlotte B. | 26. Juni 2018 um 8:12 Uhr

Was war das gestern für ein schöner 2. Advent für mich! Christian Möbius sprach kürzlich im rbb-Kulturradio so mitreißend über den "Winterzauber", dass ich mich auch einfangen lassen wollte. Schon mit der Weihnachtsouvertüre wurde das Publikum des ausverkauften Hauses in Bann gezogen. Die Dramaturgie des Programm lief so geschickt und geschmeidig ineinander über, dass die Freude nicht abflaute und die Spannung am Knistern gehalten wurde. Einen der Höhepunkte boten die Tänzer des Ballett mit der so leichtfüßig scheinenden und außerordentlich witzigen "Aschenbrödel"-Adaption. Köstlich! Und dann fürs Publikum im zweiten Teil ein Höhepunkt: das Mitsingen der Weihnachtslieder. Welch eine wundervolle Idee! Die Moderation von Christian Möbius dazwischen riss jeden mit. Ich saß im 2. Rang und möchte unbedingt erwähnen, dass die Beleuchtung u.a. mit den Schattenspielen, die man eben von dort oben besonders gut sehen kann, perfekt war. Die Begeisterung des Publikums wäre nicht so intensiv gewesen, hätten nicht alle Mitwirkenden ihre Freude über die "Rampe" gebracht. Der Schwung des Orchesters steckte an und ich bin dementsprechend fröhlich nach Berlin zurückgefahren. Vielen Dank!

Verfasst am Montag, dem 11.12.2017 um 09:55 Uhr

Hella Kiss | Blicklicht | 05.01.2018

„Der Winterzauber beginnt sehr englisch und sinfonisch getragen durch die Sängerinnen und Sänger des Opernchores und der Singakademie. In einem winterlichen Bühnenbild erhellen Gastlaternen die Front des Staatstheaters und lassen die Bühne in einem stimmungsvollen Glanz erscheinen. Der Kinder- und Jugendchor mit brennenden Kerzen singt ‚Sind die Lichter gezündet` und untermalt somit die weihnachtliche, besinnliche Stimmung. Es ist leicht in diese Atmosphäre einzutauchen. Den Bezug zur heutigen Zeit schafft Heiko Walter mit erfrischender Lockerheit mit dem Lied ‚Es werde Licht` von Udo Jürgens, das ein Weihnachten aus anderer Sicht beschreibt. Ein unstrittiger Höhepunkt des ersten Teils ist die tänzerische Inszenierung zur Filmmusik aus ‚Drei Haselnüsse für Aschenbrödel` durch das Ballett. […] Die berühmten Filmausschnitte werden von der Tänzergruppe hervorragend und überaus ausdrucksvoll getanzt. Vor allem die böse Stiefmutter, getanzt von Stefan Kulhawec, sticht durch entsprechende Mimik und Gestik besonders hervor und bringt die großen und kleinen Zuschauer zum Lachen. […] Die Gesangssolistin Liudmila Lokaichuk in ihrem goldenen Kleid verzaubert mit ihrem ‚Ave Maria` die Zuhörer. […] Christian Möbus legt noch gesangssolistisch mit dem scherzhaften Lied ‚Merry Christmas allerseits` von Udo Jürgens nach und dirigiert nebenbei das Philharmonische Orchester. Die Zuschauer sind sichtlich begeistert. Der klingende und tanzende Winterzauber hat seine Wirkung nicht verfehlt, und am Ende gibt es tosenden Beifall. Eine rundum gelungene Veranstaltung für Groß und Klein. Gut eingestimmt werden wir in die vorweihnachtliche Zeit entlassen.“

Jürgen Heinrich | Der Märkische Bote | 09.12.2017

Halbmetergroß stehen die Buchstaben der Weihnachtsstrophen vor tanzenden Schneesternen auf dem transparenten Bühnenvorhang, und zu beiden Seiten des Parketts haben sich stimmführend die Damen und Herren des Chores verteilt. Da kann nichts schiefgehen, wenn der Musikalische Leiter am Pult des Philharmonischen Orchesters, Christian Möbius, ermuntert: ‚Und jetzt bitte alle!‘ Aus rund 500 Kehlen erklingen nun ‚Schneeflöckchen, Weißröckchen‘, ‚Morgen Kinder, wird’s was geben‘, ‚Lasst uns froh und munter sein‘ und sogar das etwas schwierigere ‚Tochter Zion‘.“

Rüdiger Hofmann | Lausitzer Rundschau | 06.12.2017

„Die Aufführung bestach […] durch die in der szenischen Einrichtung von Martin Schüler vorgesehenen Wechsel der Kostüme und Bühnenbilder. Mal stand der Kinder- und Jugendchor mit brennenden Kerzen vor einem winterlichen Staatstheatergebäude, mal wurde ein wunderschön geschmückter Tannenbaum besungen, mal fuhr Christian Henneberg zu ‚White Christmas‘ auf Inlineskates auf der Bühne, mal verzauberten Debra Stanley in ‚Let it go‘ aus dem Film ‚Frozen‘ als Eiskönigin und Liudmila Lokaichuk in ihrem goldenen Kleid die Zuhörer. […] Bei den männlichen Gesangspartien wusste Heiko Walter besonders positiv aufzufallen – in Sinatra-Manier swingte er zum ‚Christmas Waltz‘, in ‚Es werde Licht‘ ließ der Bariton sein Stimmvolumen aufblitzen.“

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