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SOMMERTHEATER IM KASERNENHOF

Geschichte
Programm
Sommertheater im Kasernenhof Stelzenläufer

Hof der Alvensleben-Kaserne Cottbus

Eingang über Lausitzer Straße 32 0346 Cottbus

350 Plätze

Das Sommertheaterareal und die Theaterkasse öffnen eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Seit Sommer 2009 wird im Cottbuser Kasernenhof Theater gespielt. Zuckmayers „Hauptmann von Köpenick“ 2009, Goldonis „Diener zweier Herren“ 2013 (Foto) und Beaumarchais „Toller Tag“ 2016 verwandelten den ehemaligen Exerzierplatz des Kasernenkomplexes auf immer wieder überraschende Weise in eine Theaterlandschaft. Mal mussten die Zuschauer von Bühne zu Bühne wandern („Hauptmann von Köpenick“), mal fuhren Schiffe durch Sanddünen („Diener zweier Herren“), dann diente ein Riesenbett als Spielfläche für amouröse Verwicklungen (Der tolle Tag“). Das neuste Open-Air-Spektakel macht aus dem Kasernenhof einen Theaterjahrmarkt, auf dem vier Kasper ihr (Un)Wesen treiben.

Sommertheater im Kasernenhof Diener zweier Herren 2
Alvensleben Kaserne

Der Kasernenhof selbst ist heute eine grüne Rasenfläche mit gepflegten Wegen zwischen den verschiedenen Häusern. Neben dem Staatstheater, dessen Intendanz, Verwaltung, Kostüm- und Maskenwerkstätten sowie Requisitenfundus hier untergebracht sind, nutzen Zoll und Zollfahndung die Liegenschaft, die sich im Besitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben befindet. Seit 1990 trägt sie wieder den Namen Alvensleben Kaserne, nachdem sie zu DDR-Zeiten als „Friedrich-Engels-Kaserne“ der Nationalen Volksarmee diente.

Benannt wurde sie 1892 nach dem preußischen General Constantin von Alvensleben, der als Kommandeur verschiedener preußischer Einheiten in den deutschen Einigungskriegen des 19. Jahrhunderts militärische Erfolge errang. Die Familie der von Alvensleben wird in der Region um Halberstadt im 12. Jahrhundert ein erstes Mal erwähnt. Ihre weitverzweigten Nachkommen waren Gutsherren, Unternehmer, Forscher und übernahmen oft Aufgaben im preußischen Verwaltungs- und Militärapparat. Die Familienchronik berichtet sowohl über ruhmreiche wie schmachvolle Rollen einzelner Mitglieder.

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