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Timo Andres „Land Mass“

Brandenburgisches Doppelkonzert 5 | Uraufführung | Auftragswerk des Staatstheaters Cottbus

 

Russland und Amerika stehen im Mittelpunkt von Andres’ Komposition. Ihr Titel ist mehrdeutig. Zum einen bezieht er sich auf die musikalische Gattung „Messe“. Dies aber nicht im liturgischen Sinn, sondern im Ton und in der Musiksprache. Zum anderen lässt sich „Land Mass“ übersetzen als „Landmasse“. Assoziationen des Komponisten hierzu sind – in Stichworten – „Geografie, Erkundung, Naturkatastrophen, richtige und falsche Wissenschaft und mittendrin die allgemeine Verwirrung der Menschheit“.

Andres‘ Musik ist unmittelbar verständlich, sein Klavierkonzert „The Blind Banister“, das er vor anderthalb Jahren im Staatstheater selbst aufführte, legte beredtes Zeugnis davon ab.

Für „Land Mass“ wählte er lateinische Texte aus der Feder des Theologen Johann Amos Comenius, des Geografen Gerhard Mercator sowie von Plinius dem Älteren und Plinius dem Jüngeren.

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