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Stefan Kulhawec

Stefan Kulhawec (Tänzer)

Tänzer

Stefan Kulhawec wurde 1992 in Melbourne, Australien geboren. Seine ersten Tanzerfahrungen sammelte er als 4-jähriger im ukrainischen Folkloretanz. Wenige Jahre später begann Stefan Kulhawec ein intensives Turntraining. Er nahm an zahlreichen Wettbewerben teil und vertrat dabei sein Bundesland erfolgreich. Mit 13 Jahren musste er sich entscheiden – Ballett oder Turnen.

Im Jahr 2006 begann er die Ausbildung an der Australian Ballet School in Melbourne. Dort tanzte Stefan Kulhawec u. a. Stücke von Jiri Kylian („Symphonie in D“, „The Polonaise from Arcimboldo“) sowie verschiedene klassische Ballette wie etwa „Coppelia“, „Schwanensee“, „Dornröschen“, „Der Nussknacker“, „Die Schneekönigin“, „Don Quixote“.

Nach dem Abschluss an der Australian Ballet School reiste Stefan Kulhawec 2012 zum Vortanzen nach Europa und erhielt einen Gastvertrag am Theater Dortmund („Schwanensee“).

Im August 2012 trat er seine erste Spielzeit am Staatstheater Cottbus an. Er erhielt sogleich die Hauptrolle als Romeo in Ralf Rossas „Romeo und Julia“. In den nächsten Spielzeiten glänzte Stefan Kulhawec u. a. als Michael in „Peter Pan“, Lord Henry in „Das Bildnis des Dorian Gray“, in einem Pas de deux als Prinz im „Nussknacker“ oder als böse Stiefmutter in einem Ausschnitt von „Aschenbrödel“.

Die italienische Choreografin Adriana Mortelliti gab ihm einen großen Spielraum bei der Entstehung seiner Rollen in „Balkan-Rhapsody“, „Pieces of Nyman“ und „Juliet Letters – Briefe an Julia“.

Drei Mal hatte Stefan Kulhawec die Ehre mit dem Choreografen Nils Christe zusammenzuarbeiten. In den Stücken „Purcell Pieces“, „Sync“ und „Cantus“ konnte er sein Können unter Beweis stellen.

Einen besonderen Gefallen hat Stefan Kulhawec am Uwe-Scholz-Abend gefunden. Das Rachmaninow-Trio (Suite Nr. 2 für zwei Klaviere) sowie „Oktett“ waren Höhepunkte seiner bisherigen Karriere.

Die Max Grünebaum-Stiftung zeichnete ihn 2014 für seine besonderen tänzerischen Leistungen mit dem Max-Grünebaum-Preis aus.

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