U
L

Ballett

Freddie

Ballettabend über Freddie Mercury von James Sutherland

Uraufführung

Freddie Mercury – der Name einer schillernden Rock-Ikone. Jeder sieht sofort den lässig-majestätisch dahinschreitenden Queen-Frontmann mit dem kurzen Mikrofonständer und den zackigen Tanzbewegungen vor dem inneren Auge. Dazu natürlich eine der unsterblichen Queen-Melodien im Ohr. Der Sänger aus Sansibar, mit bürgerlichem Namen Farrokh Bulsara, setzte sich selbst die Krone auf, arbeitete ununterbrochen an seinem Kultstatus und schien mit einem ungebrochenen Selbstbewusstsein beschenkt zu sein. Aber das war Freddie – der Mensch hinter dem Künstlernamen war sehr introvertiert. Wie passt der musikalische Seelenstriptease auf der Bühne, die Erscheinung als Inbegriff eines Rockstars zu einem zurückgezogenen und öffentlichkeitsscheuen Charakter?

Der Ballett-Fan, der den Kontakt mit der sogenannten „Hochkultur“ suchte – wie der berühmte Auftritt mit Montserrat Caballé zeigte –, lud klassische Ballett-Tänzer zu Musikvideo- Drehs ein, trat 1979 mit dem Royal Ballet auf und plante, ein Ballett zu schreiben. Zu den Hits der Band Queen und den Solo-Singles des funkelnden Sterns am Rockhimmel beleuchten James Sutherland und das Cottbuser Ballettensemble die zerrissene Persönlichkeit von Freddie.

PREMIERE 06. Mai 2023 O Kammerbühne

Der Verein der Freunde und Förderer des Staatstheaters Cottbus e.V. unterstützt das Eleven-Programm im Ballettensemble des Staatstheater Cottbus.

Besetzung

Choreografie James Sutherland
Bühne/Kostüm Claus Stump
nach oben