Was ist Heimat? Ein Ort, an dem wir geboren werden? Einer, an dem wir bleiben
wollen? Oder einer, den wir erst noch finden müssen? Und wer entscheidet eigentlich, welche Geschichten über unsere Heimat erzählt werden?
Für L/OST POETRY – W/Orte ohne Heimat haben sich Jugendliche aus Cottbus mit diesen Fragen beschäftigt. In Workshops der Spoken Word Akademie sind persönliche Texte entstanden, die von Herkunft und Zugehörigkeit erzählen, vom Bleiben und Weggehen, von Erinnerungen, Wünschen und der eigenen Vorstellung von Zukunft.
Sie werden zu Bildern, Klängen, Bewegungen und Bühnenmomenten. Spoken Word trifft auf Musik, grafische Elemente und Theater. Persönliche Geschichten verschmelzen zu einer vielstimmigen Inszenierung, in der die Jugendlichen nicht nur ihre eigenen Texte schreiben, sondern selbst zu den Künstler*innen einer gemeinsamen Bühnenproduktion werden.
Dabei geht es nicht darum, eine allgemeingültige Antwort auf die Frage nach Heimat zu finden. Sondern darum, jungen Menschen Raum zu geben, ihre eigenen Antworten zu formulieren.
Denn Heimat ist nicht nur ein Ort. Manchmal beginnt sie dort, wo uns jemand zuhört.
Der Eintritt ist frei.
Eine Kooperation der Schauspielabteilung des Staatstheaters Cottbus und der Spoken
Word Akademie