Petra Maria Wirth gestaltet als Szenografin visuelle Welten an der Schnittstelle von Theater und Film. Ihre künstlerische Arbeit umfasst das Bühnen- und Kostümbild ebenso wie die Konzeption (Concept Art) und das Zeichnen für nationale sowie internationale Filmproduktionen.
Im Theaterbereich blickt sie auf Stationen an renommierten städtischen und staatlichen Bühnen zurück – darunter das Schauspiel Köln, das Staatstheater Hannover, die Volksbühne Berlin, das Hessische Staatstheater Wiesbaden sowie die Theater in Bielefeld, Dortmund, Heidelberg, Bonn, Mainz, Lüneburg und das Luzerner Theater. Gleichzeitig prägt sie die freie Szene durch Kollaborationen mit internationalen Kollektiven wie Futur 3 (Köln), dem FFT Düsseldorf, der International Wow Company (New York), Teatro Praga (Lissabon), kobalt.works (Brüssel) und selma 45 (Lausanne).
Eine langjährige, intensive künstlerische Partnerschaft verbindet sie mit der Regisseurin Christina Friedrich.
Beim Kinofilm arbeitet sie regelmäßig mit renommierten Szenenbildnern wie Uli Hanisch und Volker Schäfer zusammen. Zu ihren Projekten zählen Meilensteine wie Tom Tykwers „Das Parfum“ und Sönke Wortmanns „Das Wunder von Bern“ (jeweils als Zeichnerin) sowie Hans Steinbichlers „Das Tagebuch der Anne Frank“ (Concept Artist). Auf internationalem Parkett zeichnete sie als Set Designerin für Jim Jarmuschs „Only Lovers Left Alive“, als Drawing Artist für David Cronenbergs „Eine dunkle Begierde“ und als Art Directorin für Sherry Hormanns „Wüstenblume“ verantwortlich. Für Christina Friedrichs Spielfilm „Hurensöhne – ein Requiem“ entwarf sie das Szenenbild.
Neben ihrer praktischen Arbeit gibt sie ihr Wissen an die nächste Generation weiter: An der Internationalen Filmschule Köln (ifs) leitet Petra Maria Wirth den Bachelor-Studiengang Film Szenenbild.
Stand: Oktober 2026
Wirkt mit in ...
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Bühne