Der US-Amerikaner Ryan Stoll studierte Operngesang an der University of North Texas und am Boston Conservatory. Der Bass-Bariton, bekannt für seine charismatischen und energiegeladenen Auftritte auf der Opernbühne, hat bereits ein vielfältiges und manchmal eklektisches Repertoire gesungen, das von obskuren russischen Meisterwerken (Prinz Gudal in Rubinsteins „Der Dämon“) bis hin zu Rollen in Weltpremieren und Opernworkshops („Charlie“, „The Crash“; „Bindy McCall“, „Roscoe“; usw.) reicht.
In jüngster Zeit hat Ryan Stoll das Publikum in Deutschland begeistert, zunächst mit seinem Debüt als Sir Colonel Francis Chesney in „Charleys Tante“, später als Maestro Spinelloccio in „Gianni Schicchi“ und Charlie in der Weltpremierenproduktion von Russel Hepplewhites „The Crash“, für die er als „ein Bass mit Riesenvolumen“ gelobt wurde.
Zu den Höhepunkten seiner Karriere gehören: Jailer in „The Trial at Rouen“ mit Odyssey Opera und Boston Modern Orchestra Project (GRAMMY-nominiert für die beste Opernaufnahme 2021); Colline in Boston Opera Collaborative's innovativer Produktion von „La Bohème“ in der Turtle Swamp Brewery; und Guy Cotter in dem epischen „Everest“ von Joby Talbott in einer Produktion des Chicago Opera Theater im Harris Theater in Chicago. Zu weitere Partien seines Repertoires zählen Masetto („Don Giovanni“), Hajny („Rusalka“), Dottore Grenvil und Barone Duphol („La Traviata“) und l'Imperial Commissario und Zio Bonzo („Madama Butterfly“).
Stand: Juni 2026
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