Misha Cvijović ist Komponistin, musikalische Leiterin, Pianistin, Synthesizer-Performerin und Klangkünstlerin. Sie wurde in Belgrad geboren und lebt und arbeitet in Berlin. Ihr Werk umfasst ein breites Spektrum zeitgenössischer Genres, von instrumentalen Solo- und Kammermusikwerken über Orchester- und elektroakustische Musik, Oper, Musiktheater, Schauspiel und Multimedia bis hin zum Film. Cvijović schloss ein Bachelor- und Masterstudium im Fach Klavier an der Akademie der Künste Novi Sad sowie im Fach Komposition an der Fakultät für Musik Belgrad und an der renommierten Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin ab.
Ihre Kompositionen wurden bei führenden internationalen Festivals und Konzertreihen präsentiert, darunter Ultraschall Berlin, MaerzMusik, Musica Electronica Nova Wrocław, Frequency Kiel, Heroines of Sound Berlin, KLANG Kopenhagen, SONIC MATTER Zürich, Klangwerkstatt Berlin, IMPULSE Graz, die Darmstädter Ferienkurse und die Musiktheatertage Wien sowie die Filmfestspiele von Cannes und das International Film Festival Rotterdam. Cvijovićs Musik wurde von renommierten Ensembles und Orchestern für zeitgenössische Musik aufgeführt, darunter das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB), das Ensemble Musikfabrik, das Ensemble LUX:NM, das Zafraan Ensemble, das Ensemble RADAR, zone expérimentale Basel und das Ensemble Studio 6, und von Solistinnen, Solisten und Dirigenten wie Enno Poppe, Gregor A. Mayrhofer und Alessandro Crudele interpretiert. Neben ihren Konzertwerken arbeitete Cvijović u. a. mit den Regisseurinnen und Regisseuren Anna Weber, Nadja Loschky, Fabian Gerhardt, Ulrike Schwab, Jan Sobrie, Andrea Moses, Peter Kastenmüller und Miloš Lolić zusammen.
2021 erhielt sie ein Stipendium der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sowie mit dem Trio Splitsignals Berlin eine Förderung des Musikfonds Berlin. Sie wurde mit einer Porträt-CD bei WERGO ausgezeichnet, gefördert und produziert von der Edition Zeitgenössische Musik in Koproduktion mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB), dem Ensemble Musikfabrik, dem Festival Ultraschall Berlin 2025/2026 und dem Deutschlandfunk. Ihre queere Operette Alles Liebe! (Komposition) mit einem Libretto von Philipp Amelungsen wurde 2025 mit dem Reinhold-Otto-Mayer-Preis ausgezeichnet. Die Uraufführung am Hessischen Staatstheater Wiesbaden war die erste Uraufführung einer Oper aus der Feder einer Komponistin auf der großen Bühne des Hauses.
Stand: September 2026
Wirkt mit in ...
-
SOUNDDESIGN & KOMPOSITION