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Wiebke Rüter

Wiebke Rüter

Schauspieldramaturgin

Wiebke Rüter studierte Theaterwissenschaft sowie Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig. Noch während des Studiums arbeitete sie dramaturgisch und inszenatorisch an theatral unterschiedlichsten Projekten in der freien Szene (bspw. am Loft Leipzig) und assistierte am Staatstheater Braunschweig.

Nach ihrem Masterabschluss (Forschungsschwerpunkt Theateranthropologie) ging Wiebke Rüter als Regieassistentin ans Schauspiel Dortmund, wo sie u. a. mit Kay Voges (bspw. bei „Die Borderline Prozession“, eingeladen zum Theatertreffen 2017), Claudia Bauer, Gordon Kämmerer, Paolo Magelli, Jörg Buttgereit und dem Zentrum für Politische Schönheit zusammenarbeitete. In dieser Zeit richtete sie den ersten dramatischen Text von Wolfram Lotz („In Ewigkeit Ameisen“) szenisch ein und realisierte mit dem Videokünstler Mario Simon ihre selbstgeschriebene Online-Serie. Im Dezember 2016 feierte ihre Inszenierung „Furcht und Hoffnung in Deutschland: Ich bin das Volk“ von Franz Xaver Kroetz am Schauspiel Dortmund Premiere, gefolgt von der Stückentwicklung „Flammende Köpfe“ (2017).

Seit der Spielzeit 2018/2019 ist sie Schauspieldramaturgin und seit Herbst 2019 1. Schauspieldramaturgin am Staatstheater Cottbus. Hier arbeitet sie als Produktionsdramaturgin u. a. mit Schauspieldirektor Jo Fabian, mit Andreas Nathusius sowie Malte Kreutzfeldt zusammen. Gemeinsam mit dem Schauspieler Michael von Bennigsen gründete und leitet sie den Cottbuser BürgerSprechChor.

Im Dezember 2019 feierte ihre eigene Inszenierung „Der große Marsch“ von Wolfram Lotz am Staatstheater Cottbus Premiere, im Mai 2020 folgt die Uraufführung des Theaterstücks „Der Wald“, welches sie gemeinsam mit Regisseur Gordon Kämmerer schreibt. Wiebke Rüter ist mitverantwortlich für die Kuration der Veranstaltungsreihe für freigeistige Gegenwartsanalysen und performative Zukunftsvisionen „Angstbefreite Zone“ sowie des Festivals „Freiraum Generator“.

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