Anica Happich ist Kuratorin, Schauspielerin und Kulturarbeiterin. Sie wurde in Klein Oschersleben (Sachsen-Anhalt) geboren und hat ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (2012 bis 2016) absolviert.
Bis 2020 war sie als Schauspielerin am Theater Basel engagiert und arbeitete dort mit Tilmann Köhler, Miloš Lolić und Claudia Bossard. Seit 2020 ist sie auch als Filmschauspielerin tätig, unter anderem als Protagonistin des Mainzer Tatorts „Blind Date“ (ARD).
Seit 2021 lehrt sie als Dozentin an und in Hochschulen und Programmen, darunter die HfMDK Frankfurt am Main, die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, die Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, das Performing Arts Programm Berlin und die Bundesakademie Wolfenbüttel.
2021 initiierte sie das PHOENIX Theaterfestival in Erfurt, das sie bis 2025 leitete. Dort förderte sie Nachwuchskünstler*innen, betrieb Publikumsforschung und entwickelte mobile Formate im Stadtraum. 2023 erweiterte sie ihre kuratorische Arbeit auf Ostdeutschland und demokratiestärkende künstlerische Formate, darunter die „Plattenstufen-Festspiele“ und die „Wellness- und Demokratieoase“, die 2024 den Zukunftspreis „KULTUR GESTALTEN“ der Kulturpolitischen Gesellschaft erhielten.
Im kulturpolitischen Bereich ist sie derzeit für die Kulturstiftung des Bundes und den Fonds Darstellende Künste tätig. Zuvor engagierte sie sich u.a. im Thüringer Theaterverband, der Initiative FAIRSTAGE, dem ensemble-netzwerk und dem Forschungsprojekt „Systemcheck“.
Stand: Juni 2026
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